Wie in allen Ritterorden - auch den nicht mehr existierenden der Vergangenheit -  ist diese in gleicher Weise aufgebaut.

 

- Novize

- Knappe

- Ritter/Dame

- Komtur

- Großprior

- Kanzler

- Großmeister bzw. Ordensregent

 

Über weitere Rangfolgen entscheidet der Großregent eines Ordens und das hohe Ordenskapitel.

Den Ordensschwestern - und brüdern ist die Möglichkeit gegeben, sich hochzudienen.

 

Kommen wir nun zum "Ritterschlag".

 

Nach einjähriger Novizen/Knappenzeit oder auch früher, werden Sie aufgrund hervorragender Leistung im Orden vom Ordenskapitel zur Investitur, dem Ritterschlag, vorgeschlagen.

Die Krönung einer solchen Rangverleihung wird stets in einem feierlichem Rahmen ablaufen und häufig in einer Kirche oder Kapelle stattfinden, da die Erhebung in den Ritterstand ein heiliger symbolischr , ein feierlicher Akt ist; ähnlich einen Fahneneid der Soldaten.

 

Der/die Anwärter nimmt/nehmen an einer Messfeier teil. Der Ordenskaplan / Pfarrer / Pastor segnet die Ritter/Damen und der Großregent/ Großmeister des Ordens legt dem zum Ritter zu schlagenden Ordensbruder/Schwester die Schwertklinge auf beide Schultern und spricht dabei die heiligen Worte der Investitur.

Diese Worte sind hierbei von Orden zu Orden verschieden.

 

Der Ritterschlag ist so alt wie das Rittertum selbst. Der Aspirant wird somit erst durch den feierlich zelebrierten Ritterschlag und die Segnung zu einem vollwertigen und von allen Schwestern und Brüdern  anerkannten Ritter, besiegelt durch eine Urkunde.

 

Der mit dem Ritterschlag geehrte und in den Stand erhobene wird dann in einer Feierstunde mit den restlichen Ordensschwestern/brüdern einen noch engeren Kontakt finden und diesn denkwürdigen Tag gemeinsam ausklingen lassen.

 

Der Ritterschlag ist also ein besonderer ehrwürdiger Anlass zu einer heiligen Handlung, bei der der Ritter auch im Namen Gottes und der jeweiligen Schutzheiligen des Ordens in diesem Ritterstand erhoben wird.